Wisst ihr, was der Witz ist?

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Die Reichen und Mächtigen sind nicht dumm, sie haben aus der Französischen Revolution gelernt. Damals rollten die Köpfe der Oligarchen, da sie es übertrieben haben und das Volk schließlich genug hatte. Die Menschen griffen zu den Waffen, um ihr Leid zu beenden.
Der Griff zu den Waffen war sicherlich nicht die beste Möglichkeit. Falls es noch einmal eine solche Protestwelle geben sollte, würde ich für meinen Teil mir wünschen, sie würde friedlich ablaufen.

Aber davon sind wir ja leider weit entfernt. In der ersten Welt, in der die Menschen tatsächlich die Möglichkeit hätten sich gegen die heutigen Oligarchen zu wehren, die mittels gigantischer Unternehmen die Welt beherrschen und ausplündern egal ob dabei Mensch, Tier oder auch der ganze Planet auf absehbare Zeit kaputt geht, werden klein gehalten. Die heutigen „Fürsten“ füttern die Mehrheit mit genau so viel, dass sie eben nicht aufsteht.

Wir kriegen also grade so viel vom Kuchen ab, dass wir ruhig sind. Aber das natürlich auch nur, wenn wir uns im Hamsterrädchen bewegen und für sie arbeiten und die Dinge herstellen, die sie brauchen um ihre Macht und ihren Reichtum auszubauen. Dabei sind diese Unternehmer schon so reich, dass sie das ganze Geld nicht mal mit viel Hingabe bis zu ihrem Lebensende ausgeben könnten.
Eines muss euch klar sein. Die Staaten dieser Welt, ob demokratisch oder diktatorisch sind mehr oder weniger auf ihren nationalen Bereich beschränkt. Die Multikonzerne aber nicht. Sie handeln schon lange international und spielen grenzübergreifend selbst die größten Nationen gegeneinander aus.

Aber zurück zu den Menschen der ersten Welt, wieso passiert da so wenig im Sinne einer positiven friedlichen Revolution, die allen eine gerechte gute Welt bringt?
Ich denke, es liegt nicht nur an der Bequemlichkeit, sondern auch daran, dass wir gegeneinander ausgespielt werden. Vorurteile werden geschürt, latent vorhandener Rassismus befördert. Unterschiede werden absichtlich mit Hass unterlegt. Glauben wird nicht zum Frieden genutzt, sondern als Waffe eingesetzt. Die Medien, insofern sie unabhängig sind, scheinen das Ganze nicht zu durchblicken, sondern berichten meist über Dinge, die die Angst schüren.
Und Angst war immer der Feind der Freiheit. Denn wer Angst hat, der wird nicht aufstehen und rufen: „Hey! Hört auf damit!“

Ihr glaubt nicht, dass es diese Oligarchen gibt? Macht die Augen auf!
Was habe ich neulich gelesen? Acht Menschen besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Menschheit? Acht? Ernsthaft? Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen!
Was könnte man mit diesem Geld alles Gutes tun anstatt es in die 27te Luxusyacht zu investieren?
Ich würde sagen, es ist mehr als genug für alle da. Es müsste nur gerecht verteilt werden.

Aber wer bin ich schon, dass ich da irgendetwas bewegen könnte. Vermutlich werden nur einige wenige diesen Artikel überfliegen, mir möglicherweise vielleicht recht geben und sich dann wieder ihren Alltagsproblemen widmen. So ist das halt.

Dabei gibt es auch heute schon gute Möglichkeiten die Initiative zu ergreifen. Ich spreche von NGO´s (Non Government Organizations) wie Campact, Avaaz, Change oder Sumofus. Dort gibt es Menschen, die gegen die Missstände aktiv kämpfen wollen und sie geben euch allen die Möglichkeit sich mit eurer Stimme in Petitionen zu beteiligen.
Ich für meinen Teil tue das und ich hoffe, ich kann einige von euch erreichen auch dort mitzumachen, denn die Welt, und damit meine ich auch alles Leben auf ihr, braucht Widerstand gegen die Ausbeutung und all den Hass.

Wenn ihr weitere Anregungen habt, immer raus damit!

Jan Viebahn

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2 Gedanken zu „Wisst ihr, was der Witz ist?

  1. Das ist ein Thema, darüber haben sich schon jede Menge Philosophen und andere die Finger wund geschrieben. Und das schon seit dem Altertum in immer neuen und alten Varianten. Und das wird in Zukunft auch so sein. Jeder kann aber in seinem Bereich an einer Veränderung bzw. Verbesserung immer wieder etwas tun, um nicht zu verzweifeln. Und wir sind nicht mehr alleine, es gibt Netzwerke, sogar weltweit, denen man sich anschließen kann. Jan macht dazu Vorschläge.

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