Projekt Erde: 10 Fragen am 10ten Mai

Projekt Erde: 10 Fragen am 10ten Mai

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Was würde passieren, wenn die Menschen auf einmal nicht mehr egoistisch wären, sondern alles Leben achten und lieben würden?
Wäre es möglich, dass dann Krieg, Tod, Krankheit, Armut und Ungerechtigkeit auf unserem Planeten verschwinden würden?
Hätte dann jedes Lebewesen plötzlich ein lebenswertes Leben?
Was, wenn wir das Streben nach immer größerem Reichtum aufgeben würden?
Was, wenn wir uns darauf einigen, ja, es mag einen Gott geben, aber ist es nicht wichtig, wie wir ihn nennen und welcher Glaubensrichtung wir angehören?
Was, wenn wir aufhören würden, uns gegenseitig zu bekämpfen, die Nationen einerlei sein lassen und einen gemeinsamen Planeten gründen?
Was, wenn wir den Reichtum der Erde so gerecht verteilen, dass alle gut leben können und keiner mehr Angst um seine Bedürfnisse haben muss?
Wäre das möglich, dass alle Menschen sich zum Wohl allen Lebens auf diesem Planeten einigen und gemeinsam überlegen, wie wir es auf friedliche Weise besser für alle machen?
Was wäre, wenn Friede und Gerechtigkeit für alle die obersten Gebote einer gemeinsamen Weltregierung wären?

Vermutlich nur ein schöner Traum.

Was sagt ihr dazu?

Jan Viebahn, Mai 2016

Buchhandlung für Selfpublisher und Kleinverleger

Bianca Bolduan ist ein kreativer Geist, das dürfte nach ihrem nun zehnten Buch klar sein. Aber was sie sich mit der Buchhandlung „Wortwerke“ ausgedacht hat, ist dann doch wieder etwas ganz Besonderes.

Hier haben seit Oktober 2015 Selfpublisher und Kleinverleger nach einem ganz neuen Konzept die Möglichkeit, in den Buchhandel zu kommen und Leser können alternativen Lesestoff zu dem, den die großen Verlage abgesegnet haben, in die Finger bekommen.

Die Autoren zahlen einen kleinen Betrag im Monat. Dafür werden ihre Bücher auf je 30cm Ausstellungsfläche (also genug Platz für den vollen Titel) präsentiert. Auch Flyer und Giveaways sind im Preis inbegriffen und können dazu gelegt werden. Die Autoren erhalten den vollen Verkaufserlös und somit ihr Autorenhonorar.

Wortwerke 1

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Seuchenwarnung der Abteilung für Dämonologie des Bundesamtes für magische Wesen: Der Nationalisticus Faschisticus

Der Nationalisticus Faschisticus oder umgangssprachlich auch Kackwurstdämon genannt ist im Allgemeinen tiefbraun und stinkt bestialisch nach Fäkalien.

Er ist sehr gut getarnt, so lässt sich sein Äußeres kaum von normalem Stuhlgang unterscheiden, es sei denn man sieht genauer hin und erkennt die kleine Popelbremse am Kopf.

Der Nationalisticus Faschisticus

Schlangenähnlich bewegt er sich durch die Rohre der Kanalisation und lauert auf unvorsichtige Bürger, die ihren Hintern zu tief in die Kloschüssel stecken.

Sollte er ein Opfer gefunden haben, dass gerade nicht aufpasst, was sich da in seiner Toilette tut, so versucht der Kackwurstdämon blitzschnell zuzubeißen und sich im After desjenigen Menschen festzusetzen. Continue reading

Der Omegastein

Man munkelt tief unter dem Drachenfels in Bonn am Rhein in den uralten Verliesen der ehemaligen Festung, soll er versteckt sein, der Omegastein.

Uralte Runen flimmern in Orangetönen über die schwarze Oberfläche des Steins.
Er ist das wohl mächtigste Artefakt unserer Zeit. Durch seine Magie ist es Dämonen und anderen magischen Wesen möglich, sich unerkannt in unserer Gesellschaft zu bewegen.
Der Stein wurde im dunkelsten Mittelalter von Magiern erschaffen, um der Inquisition zu entgehen. Continue reading

Die Außerirdischen kommen

New York. Der Rat der Vereinten Nationen tagt. Die Vertreter aller Mitgliedsstaaten der Erde sitzen am runden Tisch und hören gerade dem Abgeordneten Malilands zu, der die Auswirkungen des fundamentalistischen Terrors auf die Wirtschaft in seinem Land beklagt.
Plötzlich gibt es einen grellen Lichtblitz in der Mitte des Raumes und alle fallen vor Schreck von ihren Stühlen.
Als der Vertreter Chiles wieder etwas sehen kann, bekreuzigt er sich schnell und ruft unvermittelt: »Oh mein Gott, was ist das?«
Mitten im Raum steht eine metallene Kugel, mannshoch, tiefschwarz schimmernd. Sie dampft, als wäre sie feucht und großer Hitze ausgesetzt gewesen. Continue reading